Haydn, Schumann und Rachmaninow im Brömsehaus

Am Sonntag, 3. Juni 2018 wird um 17 Uhr das Klaviertrio Hannover im Brömsehaus sein Programm vorstellen, mit dem es am 23. September 2018 in der Elbphilharmonie auftreten wird.

Im Klaviertrio Hannover haben sich mit Lucja Madziar, Violine - Konzertmeisterin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover , mit Johannes Krebs, Violoncello - Solocellist der Bremer Philharmoniker und Katharina Sellheim, Klavier - Solistin und Klavierpartnerin renommierter Künstler drei Musiker zusammengefunden, die mit ihrem mitreißenden und fesselnden Spiel und abwechslungsreich gestalteten Programmen Presse und Publikum auf Konzertpodien im In- und Ausland begeistern. Wichtige musikalische Impulse erhielt das Ensemble vom Jean-Paul-Trio.

Lassen Sie sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen und sichern Sie sich rechtzeitig ihre Karten.

Neuerscheinung

Schriftenreihe der Carl-Schirren-Gesellschaft Band 12

   Axel Freiherr von Campenhausen

   Im Dienste des Zaren
   und Livlands
  
Beiträge zur Geschichte der Familie
   von Campenhausen und Livlands

  Lüneburg, 2017
  ISBN: 978-3-923149-77-3
  308 Seiten, gebunden

  € 30,00

 

 

 

 

 

Die Familie von Campenhausen steht im Wirken und Schicksal ihrer Angehörigen repräsentativ für alle Familien des  deutschbaltischen Adels, der über Generationen hinweg im Dienste Livlands und des Zaren wirkte. Ihr „Gutshaus unter den Eichen“, Orellen, wurde zu einem wichtigen Ort für die Verbreitung Herrnhutischer Frömmigkeit im Baltikum. Die in diesem Band versammelten Beiträge Axel Freiherr von Campenhausens nehmen den Leser mit nach Orellen und lassen ihn eintauchen in das Leben seiner Vorfahren. Aus den reichen Quellen des Familienarchivs schöpfend gibt er Einblick in die Lebens- und Denkart jener Generationen.

Der Münchner, später Göttinger Professor für Öffentliches Recht und Kirchenrecht Axel Freiherr von Campenhausen war 1976-1979 Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und wurde 1979 Präsident der Klosterkammer Hannover. Ab 1969 leitete er bis 2008 das Kirchenrechtliche Institut der EKD. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagierte sich der anerkannte Stiftungsrechtsexperte stets ehrenamtlich u.a. als Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Stiftungen wie auch als langjähriger Vorsitzender der Carl-Schirren-Gesellschaft und der Deutschbaltischen Kulturstiftung.

Erhältlich im Buchhandel und direkt über den Schriftenvertrieb der Carl-Schirren-Gesellschaft.

LZ berichtet zum Geburtstag von Renate Adolphi

Besuch der Botschafterin - Bericht in der Landeszeitung

Vom Besuch der Botschafterin Lettlands im Brömsehaus berichtete auch die Lüneburger Landeszeitung:

LZ 2018 02 10

Besuch der Botschafterin Lettlands im Brömsehaus

Am Donnerstag, den 8. Februar 2018 stattete die Botschafterin der Republik Lettlands, Inga Skujiņa, dem Brömsehaus einen Besuch ab. Vor Ort informierte sich Frau Skujiņa, die ihr Land seit August 2017 in Berlin vertritt, über die Arbeit des Deutsch-Baltischen Kulturwerks und des Deutsch-Baltischen Jugendwerks. Im Gespräch würdigte sie die Arbeit der deutsch-baltischen Organisationen und ihre enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Instituten und Vereinen in Estland und Lettland zur Bewahrung des gemeinsamen Kulturerbes und Vermittlung an kommende Generationen.

Botschafterin

Botschafterin Inga Skujiņa (rechts) mit Editha Kroß (Stellvertretende Vorsitzende der Carl-Schirren-Gesellschaft und der Deutschbaltischen Kulturstiftung) und Dr. Martin Pabst (Wissenschaftlicher Leiter von Deutsch-Baltischem Jugendwerk und Kulturwerk)

Prominente Hilfe im Carl-Schirren Archiv

Der von der Carl-Schirren-Gesellschaft unter Leitung von Dr. Schalhorn gestellte Förderantrag zur „Sicherung und Erschließung der Sammlungsbestände im Carl-Schirren-Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung“ ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Prof. Monika Grütters MdB genehmigt worden.
Mit Herrn Dr. Peter Wörster konnte die Carl Schirren-Gesellschaft nun eine der erfahrensten Archivfachkräfte für die gestellte Aufgabe gewinnen.

Dr. Wörster war bis 2016 Leiter der Dokumentesammlung des Herder-Instituts in Marburg und hat der Dokumentesammlung mit seiner Konzentration auf die Sammlung von baltischem Archivgut ein starkes baltisches Profil gegeben.

Dr. Wörster wird in Lüneburg folgende Aufgaben übernehmen:

- Überprüfung der Notwendigkeit und ggf. Einleitung möglicher konservatorischer Maßnahmen.
 - Erfassung ggf. Transliterierung und Digitalisierung der bestehenden Erschließungsunterlagen.
 - Prüfung des rechtlichen Status der einzelnen Bestände.
 - Erstellung von Bestandsübersichten.
 - Vorbereitung einer archivfachlich vertiefenden Erschließung.

 Dr Wörster 01

 

Die Carl-Schirren-Gesellschaft freut sich auf die professionelle Hilfe - Dr. Wörster wurde am 20. November 2017 durch die stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Baltischen Kulturwerks Editha Kroß begrüßt und von der Leiterin des Carl-Schirren-Archivs Renate Adolphi sowie Dr. Bernhard Schalhorn als Projektleiter eingeführt.

Würdigung des Carl-Schirren-Archivs

Der von der Carl-Schirren-Gesellschaft unter Leitung von Dr. Schalhorn gestellte Förderantrag „Sicherung und Erschließung der Sammlungsbestände im Carl-Schirren-Archiv der Deutschbaltischen Kulturstiftung “ ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Prof. Monika Grütters MdB genehmigt worden.

Wortwörtlich bezeichnet die Staatsministerin das Carl-Schirren-Archiv als „eine der bedeutendsten Sammlungen deutschbaltischer Archivüberlieferungen“ – ein Kompliment für unsere Arbeit und die zuverlässige Unterstützung vieler Deutschbalten beim Aufbau unseres Archivs.

Das Carl-Schirren-Archiv kann nun mit Hilfe einer erfahrenen Archivkraft fachgerecht geordnet und verzeichnet und damit sowohl der privaten wie auch der wissenschhaftlichen Nutzung leichter zugänglich gemacht werden.

Großes Interview mit Botschafter Laanemäe in der Landeszeitung

Pünktlich zum Auftakt der Deutsch-Baltischen Kulturtage 2017 veröffentlichte die Landeszeitung am 22. September ein ausführliches Interview mit dem Botschafter der Republik Estlands, Dr. Mart Laanemäe.

 

Europa in Lüneburg – Lüneburg in Europa

Gemeinsam für eine friedliche und erfolgreiche Zukunft Europas

vor dem Hintergrund gemeinsamer Geschichte im Baltikum

Die Deutsch-Baltischen Kulturtage vom 22.-24.9. in Lüneburg stehen in diesem Jahr im Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft Estlands. Deshalb ist es der Carl-Schirren-Gesellschaft als Veranstalterin eine große Ehre und Freude, Seine Exzellenz, den Botschafter der Republik Estland in Berlin Dr. Mart Laanemäe, als Referenten gleich für zwei der vier Veranstaltungen gewinnen zu können, zu denen wir alle Lüneburger aus allen Generationen herzlich einladen.

Freitag, 22. 09. 2017
18.00 - 20.00 Uhr    Sammeln – Bewahren – Ausstellen:
                             Schätze aus dem Baltikum in Lüneburg
                             Eröffnung der Kulturtage im Museum
                             (Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg)

Samstag, 23. 09 2017
14.30 - 17.00 Uhr    Engagierte Europäer in Deutschland und Estland
                             Stunde der jungen Generation inkl. Podiumsdiskussion
                             im Brömsehaus (Am Berge 35, 21335 Lüneburg)
                             Ehrenamt und Zivilgesellschaft
                             Präsentation durch jugendliche Teilnehmer aus fünf Nationen als ein schönes Stück gelebtes Europa
                             EU-Ratspräsidentschaft Estlands – 99 Jahre Unabhängigkeit
                             Podium u.a. mit Botschafter Dr. Laanemäe und Heiko Frese,
                             Vorsitzender der Deutsch-Estnischen Gesellschaft Lüneburg

Sonntag, 24. 09. 2017
11.00 - 13.00 Uhr    Festakt im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses mit Festvortrag von Botschafter Dr. Laanemäe
                             „Europa 2004 / 2017 / 2030 – Europabegeisterung gestern, heute und morgen“
                             danach auf dem Rathausplatz Kreis der Teilnehmer mit Europafahnen

15.00 - 16.00 Uhr   Deutsch-Baltischer Gottesdienst in der St. Johanniskirche
                            mit Superintendent i.R. Dr. Heinrich Wittram

Seit Mitte des Jahres hat Estland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Eine große Aufgabe für eines der kleineren Länder in der Europäischen Union – vor allem weil die Übernahme der Präsidentschaft durch den geplanten Ausstieg Großbritanniens ein halbes Jahr früher kam als geplant.

Wie üblich meistern die Esten auch diese Aufgabe mit großem politischem Sachverstand, erfrischender Kreativität, viel Einsatzfreude und verlässlichen Partnern vorbildlich. Die Carl-Schirren-Gesellschaft, das Deutsch-Baltische Kulturwerk sieht sich seit Jahrzehnten als Partner und Unterstützer der baltischen Länder – vor und nach deren Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit.

Die „Stunde der Jugend“ beginnt am Samstagnachmittag mit der Präsentation der Arbeitsergebnisse des Intensivkurses „Ehrenamt und Zivilgesellschaft“, an dem junge Menschen aus Estland, Lettland, Litauen, Russland und Deutschland teilnehmen. Weiterer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion mit Botschafter Dr. Laanemäe, dem Vorsitzenden der Deutsch-Estnischen Gesellschaft Lüneburg und der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutsch-Baltischen Kulturwerks. Zum Abschluss des Nachmittags werden Vertreter der Estlandhilfe und des gemeinnützigen Vereins Baltische Baudenkmäler zu Wort kommen.

Der Intensivkurs ist ein Beitrag des Deutsch-Baltischen Jugendwerks, das seit Jahren Seminare und Jugendkongresse in Deutschland, Lettland und Estland realisiert.

So werden auch die 68. Deutsch-Baltischen Kulturtage vom 22. – 24. 09. 2017 wieder ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen aus Estland, Lettland, Deutschland und anderen Ländern sein – gemeinsam für Europa.

Backstein, Barockdecke und Speckpiroggen im Brömsehaus

Mehr als 1.000 Personen nutzten Sonntag die Gelegenheit, mit dem Brömsehaus eines der ältesten und prächtigsten Lüneburger Bürgerhäuser zu besichtigen. Das „Alte Haus am Berge“ war auch dieses Jahr zum Tag des offenen Denkmals von 10-18 Uhr geöffnet. In drei Führungen erfuhren die Besucher spannende Details aus der Geschichte des Hauses, das seit seiner Errichtung als Kaufmannshaus vor über 600 Jahren Um- und Erweiterungsbauten erfahren hat. Besonders die Decke im sogenannten Barockzimmer, die vollständig mit Stuckbildern vornehmlich biblischer Motive verziert ist, beeindruckte die Besucher. Alteingesessene Lüneburger und Leuphana-Studenten aus den USA freuten sich gleichermaßen über die frischen Speckpiroggen – einen Klassiker der baltischen Küche -, die nachmittags angeboten wurden. So wurde die Bewahrung und Vermittlung des deutschbaltischen Kulturerbes, um die sich das Deutsch-Baltische Kulturwerk heute im Brömsehaus kümmert, konkret erlebbar.

Ausstellung „Die Herrenhäuser Lettlands im Blick der Denkmalpflege“ im Brömsehaus eröffnet

Trotz der Ferienzeit war die historische Diele am Mittwochabend, den 26. Juli, bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Ausstellung „Die Herrenhäuser Lettlands im Blick der Denkmalpflege – einst und heute“ eröffnet wurde. Der Wissenschaftliche Leiter des Deutsch-Baltischen Kulturwerks, Dr. Martin Pabst, begrüßte den Kunsthistoriker Dr. Dietmar Popp. In seinem Vortrag erläuterte der Leiter der Abteilung „Wissenschaftliche Sammlungen“ im Herder-Institut Marburg Hintergrund und Entstehung der in seiner Abteilung konzipierten Ausstellung. Gerahmt wurde die Eröffnung von Klaviermusik und einem Grußwort des Kulturwerkvorsitzenden Thomas von Lüpke, der betonte, welch „schönes Stück Europa“ und Verständigung zwischen den Völkern die internationale Zusammenarbeit an solchen gemeinsamen Projekten darstellt. Die herzliche Einladung zu den weiteren Vorträgen der Reihe und des Carl-Schirren-Tags vom 22.-24. September – der mit dem Besuch Botschafter Laanemäes ganz im Zeichen der estnischen EU-Ratspräsidentschaft steht – leitete zum Sektempfang über.

Die Ausstellung ist bis zum 10. September im Brömsehaus immer mittwochs ab 17 Uhr geöffnet. Die weiteren Vorträge sind am 09., 16. und 30. August, jeweils 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung: mittwochs 17-20h sowie am Tag des offenen Denkmals (10.09.): 10-18h
und nach Absprache

Vorträge:

09.08.: Herrenhäuser in Lettland, Prof. Dr. Sabine Bock, Schwerin
16.08.: Rittergüter in der Lüneburger Landschaft, Dr. Dieter Brosius, Hannover (verlegt in den Marcus-Heinemann-Saal des Musem Lüneburg, Eingang Wandrahmstr.)
30.08.: Münchhausen in Livland, Dr. Manfred von Boetticher, Hannover

            Beginn jeweils 18h

Ort: Am Berge 35, 21335 Lüneburg

Eintritt: frei