Schriftenreihe
Auch die „Schriftenreihe der Carl-Schirren-Gesellschaft“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Ursprünglich als „Schriftenreihe Erinnerungen“ für die Veröffentlichung von Memoiren aus dem umfangreichen Bestand des Schirren-Archivs gegründet, steht sie seit 2017 auch für weitere Veröffentlichungen zu baltischen Themen offen.
Bd. 1   Erinnerungen des Revaler Stadthauptes Thomas Wilhelm Greiffenhagen
           Hannover-Döhren 1977.
Bd. 2   Hugo Wittrock: Erinnerungen
           Lüneburg 1979. (Vergriffen)
Bd. 3   Paul Schiemann: Zwischen zwei Zeitaltern. Erinnerungen 1903-1919
           Lüneburg 1979.
Bd. 4   Alfred Intelmann: Aufzeichnungen über das letzte Arbeitsjahr der deutschbaltischen Volksgruppe in Lettland und ihre Umsiedlung.
           Essen 1984. (Vergriffen)
Bd. 5   Rolf-Diedrich Schmidt: Pernau. Eine livländische Hafenstadt
          Essen 1986. (Vergriffen)
Bd. 6   Fanny von Anrep: Briefe einer Livländerin aus den Jahren 1873-1909
           Landshut 1990.
Bd. 7   Erlebte Geschichte. Deutschbalten im 20. Jahrhundert. Ein Lesebuch
           Lüneburg 2002. (Vergriffen)
Bd. 8   Woldemar Hartmann: Erinnerungen 1874-1962. Als Jurist in Russisch-Polen, in Estland und im Warthegau, Kommentiert und herausgegeben von Heinz von zur Mühlen.
           Lüneburg 2004.
Bd. 9   Caritas Lewandowski: Meine Familie, meine Stifte und ich.  Eine deutschbaltische Künstlerin erzählt
          Lüneburg 2006.
Bd. 10 Alexander Burchard: ...alle Deine Wunder. Der letzte deutsche Propst in Riga erinnert sich (1872-1955)
          Lüneburg 2009.
Bd. 11 Kathrin L. Lehtma: Kulturträgertum – Unterdrückungstrauma – gemeinsames Kulturerbe. Deutschbaltische und estnische Selbstwahrnehmung nach dem Zweiten Weltkrieg
           Lüneburg 2017
Bd. 12 Axel Frhr. von Campenhausen: Im Dienste des Zaren und Livlands. Beiträge zur Geschichte der Familie von Campenhausen und Livlands
           Lüneburg 2017

Publikationen der Carl-Schirren-Gesellschaft
Seit über sechzig Jahren veröffentlicht die Carl-Schirren-Gesellschaft Beiträge zur Geschichte und Kultur der Deutschbalten.
Den Beginn machte 1954 das „Jahrbuch des baltischen Deutschtums“, das jährlich wissenschaftliche Aufsätze, Auszüge aus Erinnerungen, aber auch Lyrik und Rezensionen vereint. Seit 2013 erscheint es als „Deutsch-Baltisches Jahrbuch. Jahrbuch des baltischen Deutschtums Neue Folge“.
Ursprünglich als „Schriftenreihe Erinnerungen“ begründet, wurde die Schriftenreihe 2017 auch für Dissertationen und Sammelbände geöffnet.
In den Baltischen Seminaren sind pro Band die Vorträge eines der jährlich im November stattfindenden Seminare versammelt.
Als Ergänzung zu den gedruckten Publikationen veröffentlicht die Carl-Schirren-Gesellschaft auch online: Die Digitale Schriftenreihe setzt dabei das „Jahrbuch Online“ fort, das direkt kostenfrei zum Download angeboten wird.
Jedes Jahr entstehen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland und im Baltikum Arbeiten zu baltischen Themen. Die digitale Reihe „Hochschulschriften zum Baltikum“ veröffentlicht ausgesuchte Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten, die ebenfalls direkt und kostenfrei heruntergeladen werden können.


Unsere Publikationen erhalten Sie direkt im Online-Shop, im Buchhandel und im


Schriftenvertrieb der Carl-Schirren-Gesellschaft e.V
Am Berge 35
21335 Lüneburg
Tel. 04131-36788, Fax 04131-33453
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wir danken der Karl Ernst von Baer-Stiftung, Lüneburg, für die Unterstützung unserer Publikationen.

Jahrbuch

Das „Deutsch-Baltische Jahrbuch“ vereint seit über sechzig Jahren wissenschaftliche Aufsätze zur Geschichte und Kultur der Deutschbalten und ihrer Heimatländer Estland und Lettland, Auszüge aus Erinnerungen, aber auch Lyrik und Rezensionen. Begründet 1954 als „Jahrbuch des baltischen Deutschtums“, spiegelt der Wechsel des Namens 2013 wieder, dass es sich nicht etwa um ein Jahrbuch ausschließlich von und für Deutschbalten handelt, sondern dass gerade auch allgemeine „baltische“ Belange berücksichtigt werden sowie insbesondere die wechselseitigen Beziehungen.

Ergänzend zu den Jahrbüchern selbst sind auch zwei Registerbände erschienen:
Jahrbuch des baltischen Deutschtums, Registerband 1954-1993. Lüneburg 1994
Jahrbuch des baltischen Deutschtums, Registerband 2000-2005. Lüneburg 2005

Die Fortsetzung des Registers für die Jahrbücher 1994-1999 ist abgedruckt im Jahrbuch 1999;
die Fortsetzung für die Jahrbücher 2006-2016 im Jahrbuch 2017.

Hochschulschriften zum Baltikum
Jedes Jahr entstehen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland und im Baltikum Arbeiten zu baltischen Themen. Doch bis auf wenige Ausnahmen werden diese Arbeiten – Dissertationen ausgenommen – nicht publiziert. Die digitale Reihe „Hochschulschriften zum Baltikum“ veröffentlicht ausgesuchte Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten, die direkt und kostenfrei heruntergeladen werden können:


Band 1: Clara Moltrecht: Die Bildung der Bauern in Livland zur Zeit der Spätaufklärung. Die Bedeutung von Garlieb Merkels „Die Letten“ und die Haltung der Pastoren, Lüneburg 2017

Digitale Schriftenreihe

Mit dem „Jahrbuch online“, einer Ergänzung zum seit 1953 jährlich erscheinenden gedruckten Jahrbuch, begann die Carl-Schirren-Gesellschaft 2009 auch digital zu publizieren. Als Fortsetzung der „Jahrbuch Online“-Ausgaben von 2009 und 2011 beginnt die Digitale Schriftenreihe ihre Zählung mit Band 3. Beiträge zur Geschichte und Kultur der Deutschbalten und des Baltikums, die hier kostenfrei zum Download zur Verfügung stehen:

Bd. 1: Jahrbuch Online 2009
Bd. 2: Jahrbuch Online 2011
Bd. 3: Uwe Eckardt: Deutschbalten im Wuppertal. Alphons Thun, Herbert von Oettingen, Magdalene von Tiling, Axel Ripke und Hans Jürgen Leep (2017)

Band 9 der Schriftenreihe der Carl-Schirren-Gesellschaft
 
                                     

Caritas Lewandowski

Meine Familie, meine Stifte und ich

Eine deutschbaltische Künstlerin erzählt

Mit Band 9 der Schriftenreihe legt die Carl-Schirren-Gesellschaft die zeitgenössische Autobiographie einer deutschbaltischen Künstlerin vor.
   Caritas Lewandowski, Tochter des Kupferschmiedemeisters Konstantin Winkhardt und seiner Ehefrau Helene, wurde 1934 in Riga geboren. Ihrer Familie ist das Schicksal der meisten Deutschbalten beschieden. Den ersten unbeschwerten Kinderjahren der Autorin in Riga und Posen, wo sich ihr Maltalent bereits zeigt, folgt eine abenteuerliche Flucht, zunächst nach Erfurt, dann in den Westen. Als unterernährtes Flüchtlingskind wird sie zur Erholung in die Schweiz geschickt. Schulerlebnisse an verschiedenen hannoverschen Schulen, Tanzstunden im Stil der 50er Jahre, erste Freundschaften und die Mühen der Eltern, sich wieder eine Existenz aufzubauen, schildert sie mit der gleichen präzisen Beobachtungsgabe, die ihre Bilder so lebendig macht. Einbezogen in die persönlichen Erinnerungen ist ihre Herkunftsfamilie über drei Generationen.
    Das Studium muß sie sich selbst verdienen. An der Werkkunstschule Hannover und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart erhält sie ihre Ausbildung zur Graphikerin. Mit ihrem Ehemann Gerhard geht Caritas Lewandowski oft auf Reisen und beschreibt mit Maleraugen die Orte, an denen ihre Bilder entstehen. 1993 kann sie ihre Geburtsstadt zum ersten Mal wieder besuchen. Viele Jahre lang leitet sie kreative Kinderkurse und ist Dozentin für Zeichnen und Malen an der Volkshochschule Kreis Ludwigsburg.
   Die Autorin schreibt mit leichter Feder, unterhaltsam, lakonisch im Stil. Es sind die kleinen feinen Beobachtungen, die das Buch wie nebenbei zu einem ausgezeichneten Zeitdokument werden lassen.

Bestellungen:
Caritas Lewandowski
Meine Familie, meine Stifte und ich
Eine deutschbaltische Künstlerin erzählt
Band 9 der Schriftenreihe, 268 Seiten,
zahlreiche schwarzweiße und farbige Abbildungen 
Preis  € 27,00
ISBN 978-3-923149-53-7

Buchversand durch:
Schriftenvertrieb der Carl-Schirren-Gesellschaft
Am Berge 35
21335 Lüneburg
Tel: 04131-36788; Fax: 04131-33453;  E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!